Knowledge Base Zur Website

Technische Hilfe Funktionen von GTSmonitor.ch

GTS-Visualisierung, Sensorverwaltung, Prognosen und Beobachtungen für präzise landwirtschaftliche Entscheidungen

gts

Technische Hilfe – GTSMonitor.ch

GTS-Visualisierung, Phänologie, Pflanzenbeobachtungen und imkerliche Unterstützung

Willkommen bei GTSMonitor.

Die Plattform unterstützt Imker, Landwirte und Naturinteressierte bei der Beobachtung der Vegetationsentwicklung anhand von Temperaturdaten, Grünlandtemperatursumme (GTS), phänologischen Jahreszeiten und Pflanzenbeobachtungen.


Inhaltsverzeichnis

  1. Phänologischer Kalender

    • Aufbau des Kalenders

    • Die 10 phänologischen Jahreszeiten

    • Jahresvergleich

    • Prognose des nächsten Phasenübergangs

  2. Erwartete Blühpflanzen

  3. Aktuelle Imkerarbeiten

  4. Eigene Beobachtungen hinzufügen

    • Neue Pflanzen erfassen

  5. Meine Blühalarme

  6. Visualisierung

    • Wetterprognose

  7. Einstellungen – Standort aktualisieren

  8. Manuelle GTS hinzufügen & Pflanzenbasierte GTS-Schätzung

    • Manuelle GTS hinzufügen

    • Pflanzenbasierte GTS-Schätzung

  9. Aktuelle Einträge

  10. Vorhersage-Pflanzen

  11. E-Mail-Benachrichtigungen

  12. LoRaWAN-Abdeckung prüfen

  13. Systemhinweise

  14. Sensorfehler und Datenlücken

  15. Haftungsausschluss

  16. Feedback & Unterstützung


1. Phänologischer Kalender

Der Phänologische Kalender bildet die Grundlage vieler Funktionen von GTSMonitor.

Im Gegensatz zum klassischen Kalender orientiert sich der phänologische Kalender nicht an festen Datumsgrenzen, sondern an der tatsächlichen Entwicklung der Natur. Grundlage dafür sind die gemessenen Temperaturen, die daraus berechnete Grünlandtemperatursumme (GTS) sowie typische Entwicklungsstadien ausgewählter Pflanzen.

Dadurch können Vegetationsbeginn, Blühphasen und saisonale Entwicklungen standortbezogen und deutlich präziser dargestellt werden.

Aufbau des Kalenders

Der Phänologische Kalender zeigt:

  • die aktuelle Grünlandtemperatursumme (GTS)

  • die aktuelle Naturphase

  • historische Jahresvergleiche

  • wichtige phänologische Übergänge

  • charakteristische Zeigerpflanzen

  • den bisherigen Jahresverlauf

Die farbigen Ringe stellen verschiedene Jahre dar und ermöglichen einen direkten Vergleich zwischen dem aktuellen Jahr und früheren Jahren.

Die 10 phänologischen Jahreszeiten

Der phänologische Kalender unterteilt das Jahr in zehn Naturphasen. Im Gegensatz zu den klassischen Jahreszeiten basieren diese nicht auf festen Kalenderdaten, sondern auf der tatsächlichen Entwicklung der Vegetation.

Die aktuelle Naturphase wird anhand der gemessenen Temperaturen, der berechneten Grünlandtemperatursumme (GTS) sowie hinterlegter Pflanzen- und Phänologiedaten ermittelt.

Die einzelnen Naturphasen sowie die zugehörigen Zeigerpflanzen werden direkt in der Legende des Kalenders angezeigt.

Dadurch können regionale Unterschiede und jahresbedingte Schwankungen deutlich genauer dargestellt werden als mit festen Kalenderdaten.

Die aktuelle Naturphase bildet zudem die Grundlage für:

  • die Anzeige aktueller Blühpflanzen

  • die Berechnung von Naturphasen-Übergängen

  • die Prognose zukünftiger Vegetationsentwicklungen

  • die Funktion „Aktuelle Imkerarbeiten“

  • Pflanzenbeobachtungen

Jahresvergleich

Der Jahresvergleich zeigt, wie sich das aktuelle Jahr im Vergleich zu früheren Jahren entwickelt.

Positive Werte bedeuten, dass die Vegetation gegenüber dem langjährigen Mittel voraus ist.

Negative Werte bedeuten, dass die Vegetation gegenüber dem langjährigen Mittel zurückliegt.

Prognose des nächsten Phasenübergangs

Anhand der aktuellen GTS und der Wetterprognose berechnet GTSMonitor den voraussichtlichen Zeitpunkt des nächsten Übergangs in eine neue Naturphase.

Hinweis

Die angegebenen Naturphasen dienen als Orientierungshilfe. Der tatsächliche Entwicklungsstand der Vegetation kann je nach Standort, Höhenlage, Mikroklima und Witterungsverlauf variieren.


2. Erwartete Blühpflanzen

Basierend auf der aktuellen Grünlandtemperatursumme (GTS), der Naturphase sowie historischen Referenzdaten werden die aktuell erwarteten Blühpflanzen angezeigt.

Diese Funktion unterstützt bei der Beobachtung der Vegetationsentwicklung und kann insbesondere für Imker hilfreich sein.

Die angezeigten Pflanzen stellen eine Schätzung dar und können je nach Standort, Höhenlage und Witterungsverlauf variieren.


3. Aktuelle Imkerarbeiten

Die Funktion „Aktuelle Imkerarbeiten“ unterstützt Imker bei der Orientierung innerhalb des Bienenjahres.

Die Empfehlungen basieren auf:

  • aktueller Naturphase

  • Grünlandtemperatursumme (GTS)

  • aktuellen Blühpflanzen

  • phänologischen Zusammenhängen

  • imkerlichen Erfahrungswerten

Je nach Jahresphase werden unterschiedliche Arbeiten vorgeschlagen.

Beispiele:

  • Futterkontrolle

  • Schwarmkontrolle

  • Honigraum aufsetzen

  • Honig ernten

  • Ablegerbildung

  • Varroakontrolle

  • Wintereinfütterung

  • Restentmilbung

Die Empfehlungen dienen als Orientierungshilfe und ersetzen nicht die individuelle Beurteilung des Bienenvolkes.


4. Eigene Beobachtungen hinzufügen

Mit dieser Funktion können Pflanzenbeobachtungen direkt erfasst werden.

Erfasst werden können:

  • Pflanze

  • Beobachtungsdatum

  • aktueller GTS-Wert

  • optionale Beschreibung

Die Beobachtungen dienen der Verbesserung und Validierung der hinterlegten Phänologie- und GTS-Daten.

Neue Pflanzen erfassen

Falls eine Pflanze noch nicht vorhanden ist, kann im Auswahlfeld der Eintrag:

„Sonstiges (andere Pflanze)”

gewählt werden.

Der Pflanzenname kann anschliessend im Beschreibungsfeld ergänzt werden.

Wichtig

Beobachtungen sollen möglichst im engen Umkreis des Sensorstandorts erfolgen, um eine optimale Vergleichbarkeit mit den gemessenen Klimadaten sicherzustellen.

Hinweis

Beobachtungen beeinflussen die automatische GTS-Berechnung nicht direkt.

Die Daten sind ausschliesslich für den jeweiligen Nutzer sowie den Administrator sichtbar.


5. Meine Blühalarme

Die Funktion „Meine Blühalarme“ befindet sich derzeit noch im Aufbau und ist aktuell noch nicht aktiv.

Künftig sollen Nutzer individuelle Pflanzen auswählen können und automatisch benachrichtigt werden, wenn aufgrund der aktuellen Grünlandtemperatursumme (GTS), der Naturphase und der Wetterprognose eine Blüte oder ein relevantes Pflanzenereignis erwartet wird.

Die Funktion befindet sich aktuell in Entwicklung.


6. Visualisierung

Im Bereich Visualisierung wird die Grünlandtemperatursumme (GTS) grafisch dargestellt.

Funktionen

  • Darstellung der GTS als Kurve

  • historische Daten anzeigen

  • Temperaturverlauf anzeigen

  • Luftfeuchtigkeitsverlauf anzeigen

  • Prognose der nächsten Tage

  • Darstellung ausgewählter Pflanzenereignisse

Wetterprognose

Die Wetterprognose wird über den externen Wetterdienst OpenWeather bereitgestellt und für Prognosen sowie zukünftige Naturphasen verwendet.


7. Einstellungen – Standort aktualisieren

Im Menü Einstellungen kann der Standort des Sensors auf einer Karte aktualisiert werden.

Der Standort wird verwendet für:

  • Wetterprognosen

  • regionale Phänologie-Auswertungen

  • Berechnung von Naturphasen

Wichtig

Eine korrekt gesetzte Position verbessert die Genauigkeit der Auswertungen und Prognosen.

Änderungen werden erst nach Klick auf „Standort speichern“ übernommen.

Der Sensor sollte möglichst dauerhaft am gleichen Standort betrieben werden. Häufige Standortwechsel können die Vergleichbarkeit historischer Daten beeinträchtigen.


8. Manuelle GTS hinzufügen & Pflanzenbasierte GTS-Schätzung

Damit die Plattform unmittelbar nach der Inbetriebnahme verwendet werden kann, wird die Grünlandtemperatursumme zunächst anhand historischer Wetterdaten von OpenWeather für den gewählten Standort berechnet.

Dadurch kann bereits ab dem ersten Tag eine geschätzte GTS sowie die aktuelle Naturphase angezeigt werden.

Falls genauere Informationen vorliegen, kann die GTS korrigiert werden.

Manuelle GTS hinzufügen

Verwendung eines bekannten GTS-Wertes für ein bestimmtes Datum.

Pflanzenbasierte GTS-Schätzung

Berechnung anhand einer bekannten Pflanzenbeobachtung und hinterlegter Referenzdaten.


9. Aktuelle Einträge

Unter „Aktuelle Einträge“ werden alle selbst erfassten Pflanzenbeobachtungen des ausgewählten Sensors angezeigt.

Die Einträge dienen der Dokumentation und können für spätere Vergleiche mit der Vegetationsentwicklung herangezogen werden.


10. Vorhersage-Pflanzen

Im Bereich Vorhersage-Pflanzen können Pflanzen ausgewählt werden, die in der Visualisierung und in Prognosen berücksichtigt werden sollen.

Funktionen

  • individuelle Pflanzenauswahl

  • Darstellung erwarteter Pflanzenereignisse

  • Anpassung der Visualisierung

Wichtig

Änderungen werden erst nach Klick auf „Auswahl speichern“ übernommen.


11. E-Mail-Benachrichtigungen

Die Funktionen:

  • E-Mail-Benachrichtigungen

  • Blühalarme per E-Mail

befinden sich derzeit in Entwicklung und stehen aktuell noch nicht zur Verfügung.


12. LoRaWAN-Abdeckung prüfen

Vor der Bestellung und Installation eines Sensors sollte geprüft werden, ob am gewünschten Standort ausreichend LoRaWAN-Abdeckung vorhanden ist.

Swisscom LoRaWAN-Abdeckung:

https://lpn.swisscom.ch/lpn-coverage

Der Kunde ist selbst dafür verantwortlich, die LoRaWAN-Abdeckung am geplanten Standort zu prüfen.

Die tatsächliche Empfangsqualität kann durch Gebäude, Vegetation, Topografie oder die Montagehöhe des Sensors beeinflusst werden.

Sollte keine ausreichende Abdeckung vorhanden sein oder Unsicherheit bezüglich der Netzabdeckung bestehen, kontaktieren Sie bitte GTSMonitor vor der Installation, damit mögliche Alternativen geprüft werden können.


13. Systemhinweise

Die Genauigkeit der Auswertungen basiert auf einer Kombination aus:

  • Sensordaten

  • Standortdaten

  • Wetterdaten von OpenWeather

  • Pflanzenbeobachtungen

  • Phänologiedaten

Die Kombination dieser Datenquellen ermöglicht eine möglichst präzise Darstellung der Vegetationsentwicklung.


14. Sensorfehler und Datenlücken

Durch technische Störungen, Wartungsarbeiten, LoRaWAN-Unterbrüche oder externe Einflüsse können zeitweise Datenlücken entstehen.

GTSMonitor bemüht sich um eine möglichst hohe Verfügbarkeit der Plattform, kann jedoch keine unterbrechungsfreie Datenbereitstellung garantieren.


15. Haftungsausschluss

Die auf GTSMonitor dargestellten Werte, Prognosen, Naturphasen, Pflanzenereignisse und Empfehlungen dienen ausschliesslich der Information und Unterstützung bei der Beobachtung von Vegetations- und Naturentwicklungen.

Die bereitgestellten Informationen stellen keine verbindliche landwirtschaftliche, imkerliche oder betriebliche Handlungsempfehlung dar.

Entscheidungen aufgrund der bereitgestellten Informationen erfolgen in eigener Verantwortung des Nutzers.


16. Feedback & Unterstützung

Bei Fragen, Ideen oder Anregungen steht das Kontaktformular auf der Website jederzeit zur Verfügung.

Vorschläge für zusätzliche Pflanzen und Beobachtungen sind ausdrücklich willkommen und helfen dabei, GTSMonitor kontinuierlich weiterzuentwickeln.